ISO 9000 (DIN EN ISO 9000) - in Arbeit -
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DIN 55350-11 Begriffe zum Qualitätsmanagement (Norm , 2008-05)


1. Kurzbezeichnung für die Qualitätsmanagement-Normenfamilie ISO 9000 bis 9004 der ISO,
2. die Grundnorm dieser Qualitätsmanagement-Normenfamilie, aktuell gültig in der Fassung ISO 9000:2005-12 (vorherige Fassung: ISO 9000:2000).

Diese ISO-Normen sind als europäische und deutsche Normen übernommen worden, haben damit den Status einer deutschen und europäischen Norm und werden deshalb vollständig zitiert mit dem Zusatz "DIN EN", sowie einem weiteren Zusatz, der die Fassung angibt, in der sie verwendet werden, z. B. "DIN EN ISO 9001:2000, wenn die Norm in der Fassung des Jahres 2000 gemeint ist, nach der das QM-System zertifiziert wird.

und w, lautet die vollständige Bezeichnung in Deutschland "DIN EN ISO 9000 ff." bzw. "DIN EN ISO 9000:2005-12", wenn nur die Grundnorm gemeint ist, oder DIN EN ISO 9001:2000, wenn die Norm gemeint ist, nach der das QM-System zertifiziert wird.

-Grundnorm und steht auch für die Normenfamilie IOS 9000 bis 9004. ff Mit der Normenreihe EN ISO 9000ff sind Normen geschaffen worden, welche die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, welche das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen.

Jedes Produkt unterliegt anderen spezifischen Anforderungen und ist demnach nur unter individuellen Qualitätssicherungsmaßnahmen zu erzeugen. Qualitätsmanagementsysteme hingegen sind nicht produktorientiert und können daher unabhängig von der Branche und den spezifischen Produkten einen ähnlichen Aufbau festlegen.

Das erfolgreiche Führen und Betreiben einer Organisation erfordert, dass sie in systematischer und klarer Weise geleitet und gelenkt wird. Ein Weg zum Erfolg kann die Einführung und Aufrechterhaltung eines Managementsystems sein, das auf ständige Leistungsverbesserung ausgerichtet ist, indem es die Erfordernisse aller interessierten Parteien berücksichtigt. Eine Organisation zu leiten und zu lenken umfasst neben anderen Managementdisziplinen auch das Qualitätsmanagement.

Die Normen EN ISO 9000:2000ff sind grundsätzlich prozessorientiert aufgebaut. Die Vorgängernormen definierten 20 Elemente des Qualitätsmanagements, die den Standardprozessen der produzierenden Industrie von der Entwicklung über Produktion und Montage bis zum Kundendienst entsprachen, so dass der Aufbau der ISO 9000:1994ff die Übertragung z. B. auf Dienstleistungsunternehmen erschwerte.


Inhalte der ISO 9000-Normenreihe [Bearbeiten]
EN ISO 9000 [Bearbeiten]definiert Grundlagen und Begriffe zu Qualitätsmanagementsystemen.

Es werden die Grundlagen für Qualitätsmanagementsysteme und die in der Normenreihe EN ISO 9000ff verwendeten Begriffe erläutert. Die europäische Norm ISO 9000:2000 wurde in drei offiziellen Fassungen in englischer, deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. Auch der prozessorientierte Ansatz des Qualitätsmanagements basierend auf dem nach Edward Deming benannten Deming Cycle (auch PDCA-Kreis, Plan-Do-Check-Act) wird erklärt.

Die ISO 9000:2000 wurde im Jahr 2005 überarbeitet, um einheitliche Begriffsdefinitionen für die Normen ISO 9001:2000 und ISO 19011:2002 erweitert, und als ISO 9000:2005 im Dezember 2005 veröffentlicht.


EN ISO 9001 [Bearbeiten]legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) für den Fall fest, dass eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen, und anstrebt, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Diese Norm beschreibt modellhaft das gesamte Qualitätsmanagementsystem und ist Basis für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem.

Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements:

Kundenorientierung
Verantwortlichkeit der Führung
Einbeziehung der beteiligten Personen
Prozessorientierter Ansatz
Systemorientierter Managementansatz
Kontinuierliche Verbesserung
Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz
Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen
Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ist eine strategische Entscheidung für eine Organisation.

Wenn eine Organisation sich stärker an ihren Kunden orientieren will, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen, hat sie mit dieser Norm einen Mantel, mit dem sie sich kleiden kann. Die Norm gibt nur einen bestimmten Rahmen vor, der viel weiter gefasst ist als die Vorgängernormen.

Der prozessorientierte Ansatz basiert auf den vier Hauptprozessen einer Organisation, welche einen Input in einen Output umwandeln.

Die acht Hauptkapitel der Norm sind:

(Kap.1-3 enthalten Vorwort und Allgemeines)

Kap.4: Qualitätsmanagementsystem (allgem. Anforderungen, dokumentierte Anforderungen, QM-Handbuch, Lenkung von Dokumenten, Lenkung von Aufzeichnungen)

Kap.5: Verantwortung der Leitung

Kap.6: Management von Ressourcen

Kap.7: Produktrealisierung

Kap.8: Messung, Analyse und Verbesserung

Die Norm betrachtet diese Prozesse (Vorgänge) und vergleicht die Eingabe mit der Ausgabe.

Die aktuelle EN ISO 9001 wurde letztmalig im Jahr 2000 überarbeitet (9001:2000). Die nächste Veröffentlichung ist für das Jahr 2008 geplant.


ISO 9004 stellt einen Leitfaden bereit, der sowohl die Wirksamkeit als auch die Effizienz des Qualitätsmanagementsystems betrachtet. Dieser enthält Anleitungen zur Ausrichtung eines Unternehmens in Richtung TQM (Total Quality Management), ist aber keine Zertifizierungs- oder Vertragsgrundlage.

Ergänzend definiert ISO 19011das Auditieren von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen.

 

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werden. (Griechisches

 

3. Informationsquellen (Literatur, Internet-Adressen)

Literatur

Bleicher, Knut 2004 Das Konzept Integriertes Management. 7. Aufl., Frankfurt/New York 2004
Luhmann, Niklas 1968 Zweckbegriff und Systemrationalität. Über die Funktion von Zwecken in sozialen Systemen. Tübingen 1968
Reinermann, Heinrich 2000 Neues Politik- und Verwaltungsmanagement: Leitbild und theoretische Grundlagen. Speyerer Arbeitshefte 130, Speyer 2000, S. 51 ff. (online im Internet) Online-Quelle am 19.10.2006

 

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Anmerkungen

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© Copyright: Prof. Dr. Burkhardt Krems,
Köln, 2009-11-06
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