Promotor, Promotorenmodell

1. Definition

Promotoren sind Personen, die einen Innovations- oder Transformationsprozess aktiv und intensiv und mit besonderem Engagement - über den "pflichtgemäßen Einsatz" hinaus - fördern. Die Kombination von Macht- und Fachpromotor (Promotorenmodell, E. Witte) hat sich als besonders erfolgreich erwiesen.

2. Weitere Informationen

Beschreibung des Promotorenmodells

Promotoren sind Personen, die einen Innovations- oder Transformationsprozess aktiv und intensiv fördern, und zwar über den "pflichtgemäßen Einsatz" hinaus (1). Der Erfolg des Prozesses hängt in vielen Fällen davon dann, das entsprechende Promotoren vorhanden sind, die sich gemeinsam dafür engagieren.

Promotoren können macht- oder fachorientiert Einfluss nehmen:

Restriktoren oder Opponenten sind Personen, die einen Innovations- oder Transformationsprozess verzögern oder verhindern können.

Bedeutung des Promotorenmodells für die Praxis der Modernisierung

  1. Das Promotorenmodell ist zunächst ein analytisches Modell das erklärt, unter welchen Voraussetzungen Änderungsprozesse zur Bewältigung von Problemen größere Aussicht auf Erfolg haben.
  2. Verwendung des Promotorenmodell: Es ist abzugrenzen gegenüber der Projektorganisation. Beide Gestaltungen betreffen "Projekte", d. h. Vorhaben, die sich von Routine- und Daueraufgaben abgrenzen. Eine feste Grenze für das Einsatzgebiet ist nicht zu definieren, das Promotorenmodell hat jedoch Beschränkungen der Leistungsfähigkeit, so dass bei einer zu großen Zahl von Beteiligten und/oder einem zu hohen personellen Aufwand die Projektorganisation notwendig ist.
  3. Die von den Gruppen des Kurses ausgewählten Reformprojekte eignen sich überwiegend nicht für das Promotorenmodell, weil sie zu aufwendig sind.
  4. Vorhaben, bei denen der Einsatz des Promotorenmodell sinnvoll sein kann:
  5. Rollen im Promotorenmodell

 

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© Copyright: Prof. Dr. Burkhardt Krems, Köln, 2007-02-08