>> derzeit nicht verwenden, Teil von "l.htm" <<
Lean
Production / Lean Management Online-Verwaltungslexikon
"Schlanke" Produktion bzw. schlankes Management. Konzept der Steigerung
von Effizienz, oft im Sinne von Dezentralisierung,
Outsourcing, flacherer Hierarchien, Leistungsverdichtung
und damit weniger Personal. Das Schlagwort "Lean Production" - und
andere Varianten von "Lean"-Konzepten ... Mehr ...
Lebenslagen
zentrale Lebensereignisse wie Arbeit, Geburt oder Hochzeit, Umzug, Schulbeginn,
Themenbereiche, die Verwaltungsleistungen unterschiedlicher Art erfordern. Das
Lebenslagen-Konzept will für diese Situationen alle Dienstleistungen „aus
einer Hand“ bereit stellen: One-Stop-Government, wie es bereits in der Vergangenheit
über Bürgerämter angestrebt worden ist, im Rahmen von E-Government aber erweitert
werden kann. Das Angebot soll möglichst auch unabhängig von Zuständigkeitsgrenzen
der einzelnen Träger der öffentlichen Verwaltung bestehen, z. B. können
im Bürgerbüro dann auch Anträge für die Arbeitsverwaltung
entgegen genommen werden.
Leistung
das Ergebnis von Arbeit (von Menschen, von Betrieben und Teilen eines Betriebes,
von Maschinen), gemessen nach Menge und/oder Qualität und/oder Wert oder in
anderen Einheiten. In der Kommunalverwaltung werden Elemente von Produkten
als "Leistungen" bezeichnet, während im Bundesbereich dafür
die Bezeichnung "Teilprodukte" oder "Aufträge" verwendet
wird. Zur Bedeutung im Rahmen der KLR siehe Leistungsrechnung.
Mehr ... ,
Leistungsbeurteilung
In der KLR sind die Leistungen deshalb nach Leistungsarten und Leistungsstellen zu erfassen, parallel zu Erfassung der Kosten.
In der Kommunalverwaltung werden Elemente von Produkten als "Leistungen" bezeichnet, während im Bundesbereich dafür die Bezeichnung "Teilprodukte" oder "Aufträge" verwendet wird. Zur Bedeutung im Rahmen der KLR siehe Leistungsrechnung.
Leistungsauftrag
Im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells (in der Schweiz
und in Österreich "Wirkungsorientierte Verwaltungsführung
- WoV" genannt) erteilter Auftrag des Parlaments an die Regierung bzw.
die Verwaltung, bestimmte Ergebnisse zu erzielen oder Leistungen zu erbringen,
wofür möglichst ein Globalbudget bewilligt werden sollte. In der Schweizer
Konzeption wird der Leistungsauftrag vom Parlament für mehrere Jahre erteilt
und innerhalb der Exekutive durch Zielvereinbarungen
umgesetzt. Siehe Zielvereinbarungen,
WoV.
Leistungsbeurteilung
Beurteilung der Leistung von Mitarbeitern in der
Vergangenheit, also insbesondere der Ergebnisse und der Art und Weise, wie sie
erreicht worden sind und wie sich der Mitarbeiter gegenüber Kunden/Bürgern,
seinen Vorgesetzten, Kollegen und ggf. Untergebenen verhalten hat. Ein wichtiges
Führungsinstrument, jedoch nur z. T. aussagekräftig für Förderungsmaßnahmen:
dazu muss die Potenzialbeurteilung
(Befähigungsbeurteilung) ergänzt werden, für die Besetzung von Führungspositionen
kommen aufwändigere Verfahren in Betracht, die eine bessere Prognose über die
Eignung erlauben, z. B. Assessment Center.
Leistungsprogramm
die Gesamtheit der übertragenen Aufgaben mit Außenwirkung, die die Abgabe
von Leistungen an die Umwelt fordern; daraus leiten sich die Sachziele
eines Unternehmens/ einer Verwaltung ab. Das L. ist Ausgangsbedingung für Organisation
und Management; Differenzierung u.a. nach Art, Zahl und Verschiedenartigkeit,
Auflagenhöhe zu erbringender Leistungen
Leistungsrechnung
in der KLR die Erfassung und Darstellung des Ergebnisses
der betrieblichen Arbeit, d. h. der Erlöse (soweit vorhanden), von Menge
und Qualität der erzeugten Produkte. Die Leistungen sind nach Leistungsarten
und Leistungsstellen zu erfassen und Leistungsträgern zuzuordnen, parallel
zur Erfassung der Kosten. In der öffentlichen
Verwaltung beschränkt sich die Leistungsrechnung zur Zeit weitgehend auf
die Erfassung der Produktmengen und ggf. der Erlöse. Die Leistungsrechnung
muss aber durch die Erfassung von Qualität, Kundenzufriedenheit usw., und
vor allem durch eine Wirkungsrechnung ergänzt
werden, um strategische Fehlsteuerungen zu vermeiden. Mehr ... (aus dem KLR-Handbuch des Bundes)
Leistungsvereinbarung
Im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells Vereinbarung zwischen
Akteuren, die einander gleichgeordnet sind, über die Erbringung von Leistungen
und ggf. die dafür zu berechnenden Entgelte oder anderen Gegenleistungen. Inhaltlich
entspricht eine L. einer Zielvereinbarung
zwischen Akteuren in einem hierarchischen Verhältnis.
| Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich
sehnt, |
Leitbild
Das Leitbild einer Organisation formuliert kurz und prägnant die strategischen
Ziele (Mission und Vision)
und wesentlichen Orientierungen für Art und Weise ihrer Umsetzung (Werte).
Es soll damit allen Organisationsmitgliedern eine einheitliche Orientierung
geben und die Identifikation mit der Organisation unterstützen. Kommunale
Leitbilder ... Mehr ...
Leitungsspanne
zahlenmäßiges Verhältnis zwischen Personen, die eine Instanzfunktion wahrnehmen,
und der Zahl der unmittelbar unterstellten Stellen.
Bedeutsam u.a. für die Wirksamkeit der Führung, den Führungsstil
und für die Kosten. Optimal ist die L., bei
der die Führungsaufgabe (noch) gut wahrgenommen werden kann, aber gleichzeitig
die Leitungskapazität ausgeschöpft wird. Dies Optimum ist abhängig von verschiedenen
Einflussgrößen, situativer Ansatz, aber
auch strategischen und anderen Managementaspekten. Die Leitungsspanne hat unmittelbare
Folgen für die Gliederungstiefe. Mehr
(Studienmaterial) ...
Lernen
Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Erfahrungen (Lernen als Tätigkeit
/ als Prozess) -, als Ergebnis: Verbesserung des Potenzials,
d. h. Zuwachs an Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einsicht, sozialer
Kompetenz, Kreativität usw. und/oder die positive Änderung von Einstellungen,
Werthaltungen, Basisannahmen (s. Unternehmenskultur).
Mehr ...
sowie Lernen als individuelle Aufgabe: Lerntechniken,
Studienmaterial
lernende Organisation
Organisation, in der Veränderungen als normal
akzeptiert werden, die über eine entsprechende Organisationskultur
und organisatorische Mechanismen des Lernens verfügt
und in der die höheren Intensitätsstufen des
Lernens verwendet werden. Mehr ...
Lerntechniken
Siehe ausführlich den Beitrag von Litzcke, Arbeits- und Lerntechniken, 2002,
Gliederung
und Volltext
(pdf-Datei, 884 kB) sowie das Studienmaterial
Macht
eine übliche Definition lautet: die Fähigkeit, seinen Willen
auch gegen Widerstände durchzusetzen. Die Definition ist aber zu einfach,
weil sie einen Augenblick absolut setzt, ihn isoliert betrachtet, obwohl er
durch das Vorher und Nachher bestimmt ist: Vielleicht ist die Möglichkeit,
in einer konkreten Situation (zunächst vorhandenen) Widerstand zu überwinden,
Das gilt z. B. für organisatorische Änderungsprozesse, siehe Change Management, ist aber auch ein Kennzeichen der Aushandelungsprozesse in der Demokratie, in der ein entscheidendes Element von politischer Führung Konsensbeschaffung ist.
Testeintrag
magisches Dreieck des Projektmanagements
beschreibt Qualität/Leistung, Termin/Zeit, Kosten/Ressourcen, als Zieldreieck
und Problemstruktur z. B. im Projektmanagement. Es verdeutlicht die Bedeutung,
aber auch die wechselseitige Abhängigkeit dieser Zieldimensionen und
ist damit ein pragmatisches Mittel, um die Qualität des Problemlösens und z. B.
der Projektsteuerung zu verbessern (alle Änderungswünsche müssen geprüft
werden auf die Folgen für alle Ziele des m.D.).
Das Bild des "magischen Dreiecks" wird auch für die Organisationsaufgabe verwendet, s. folgendes Stichwort.
magisches
Dreieck der Organisation
Das
Magische Dreieck der Organisation ist ein gedankliches Hilfsmittel für die Gestaltung
der Organisation. Es beschreibt den Zusammenhang
zwischen der Struktur (Aufbau-
und Ablauforganisation = "Strukturen
und Prozesse"), der Strategie und der Kultur
als wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis. Mehr ...
Management
Zielorientierte Gestaltung und Steuerung von Organisationen
(Betrieben, Behörden) oder Teilen davon (normativer M.-begriff, die Managementaufgabe);
die Prozesse und Funktionen, die der Erfüllung der Managementaufgaben dienen
(funktionaler M.-begriff); die mit dieser Aufgabe betrauten Stellen (institutioneller
M.-begriff) bzw. Personen (personaler M.-begriff); die Tätigkeit der Gestaltung
und Steuerung (instrumenteller M.-begriff).
Als Gegensatz zu Verwaltung und Bewirtschaftung wird unter Management eher die umfassende, ganzheitliche, mit Einsatz spezifischer Methoden betriebene, aktive oder proaktive Gestaltung und Steuerung verstanden, die bewusst Ziele setzt, auch mittel- und langfristig vorausdenkt, die Potenziale fördert und nutzt und den Managementprozess durch Controlling unterstützt. Mehr ...
Managementebenen
1
Unterschieden werden Top (Unternehmensleitung, Mitglieder der obersten Leitungsgremien),
Middle (Abteilungs-, Betriebsleiter) und Lower Management (Gruppenleiter, Vorarbeiter).
In der öffentlichen Verwaltung keine klare Zuordnung, z. B. ob Referatsleiter
zum "Middle Management" gehören, wenn es noch Hauptsachbearbeiter und Sachbearbeiter
gibt, oder ob sie auch dann zum "Lower Management" rechnen, ist unklar. Deshalb
sollten diese Begriffe jeweils definiert werden im Hinblick auf die Funktion,
mit der sie verwendet werden. 
Managementebenen 2 (instrumenteller M.-begriff)
Strategisches, taktisches und operatives Management, s. Übersicht
Managementmethoden (Management
by ... )
Managementkonzepte, die Führung systematisieren, indem sie bestimmte Prinzipien
für das Führungsverhalten vorgeben, insbesondere die "Management by..." Konzepte:
by delegation: die Entscheidungsbefugnis in Sachfragen wird auf Mitarbeiter
delegiert, by exception: alltägliche Entscheidungen treffen die nachgeordneten
Stellen, der Vorgesetzte entscheidet nur in Ausnahmefällen, by objectives:
Führung durch definierte und kontrollierbare Ziele, die entweder vorgegeben
oder, moderner, durch Zielvereinbarung
festgelegt worden sind) (»MbO), Management by results,
by motivation usw. Mehr ... (die "ultimativen" Konzepte)
Managementtechniken
Techniken, die im Zusammenhang mit der Führungsaufgabe einsetzbar sind,
z. B. Planungs- und Entscheidungstechniken, Ideenfindungstechniken. Die Beherrschung
derartiger Techniken ist Teil der Methodenkompetenz,
s. auch Potenzialbereiche. Mehr ...
Management
by Objectives (MbO)
"Management durch Zweckprogramme": Konzept,
bei der die Führung sich weitgehend beschränkt auf Zielvorgaben bzw. Zielvereinbarung
und deren Überprüfung. "Die Vorstellung, man könnte den gesamten betrieblichen
Abstimmungsprozess als ein System integrierter Zweckprogramme darstellen, wie
es von dem Management by Objectives propagiert wird, hat sich allerdings in
der Praxis als undurchführbar erwiesen." (Schreyögg 1998, 173).
Andererseits ist das Konzept der Steuerung über Zielvereinbarungen Kernelement des Neuen Steuerungsmodells in der öffentlichen Verwaltung, allerdings bei wesentlich anderer Ausgangslage, nämlich einer unterentwickelten bzw. fehlenden strategischen Steuerung, fehlenden Erfolgskennzahlen wie in der Privatwirtschaft bei gleichzeitiger unsystematischer oder Übersteuerung durch detaillierte Vorgaben für Ressourcen und Art und Weise der Aufgabenerfüllung (Einzelheiten im Beitrag zum Neuen Steuerungsmodell). Deshalb könnte des MbO-Konzept - je nach Interpretation und Art der Realisierung - für die öffentliche Verwaltung durchaus sinnvoll sein. Aktuell wird die Bezeichnung "Management by Objectives" aber kaum verwendet, statt dessen spricht man von Zielvereinbarungen und Kontraktmanagement.
Marketing
Ausrichtung des betrieblichen Geschehens auf den Markt,
um die Ziele des Unternehmens zu verwirklichen; insbesondere
Absatz-Marketing (Produkt- und Sortimentsgestaltung, Absatzmethoden, Werbung,
Preispolitik). Mehr ...
Markt
Ort, an dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen, sich deshalb Preise
bilden können und der Austausch von Leistungen vereinbart werden kann.
Märkte werden unterschieden insbesondere 1. nach dem regionalen Bezug (z. B.
Wohnungsmarkt in der Stadt X, Binnenmarkt, Weltmarkt), 2. nach der Art von Produkten
(Rohstoffmarkt, Arbeitsmarkt usw.), 3. nach der Marktsituation: a) vom Verkäufermarkt
spricht man bei knappem Angebot, bei dem die Anbieter mehr absetzen könnten
und deshalb bestrebt sein werden, ihr Angebot mengenmäßig zu vergrößern,
b) die heute bei Sachgütern übliche Sättigung führt dagegen
zu einem Käufermarkt, auf dem die Anbieter versuchen werden, Absatzwiderstände
zu überwinden und ggf. durch besondere Produkte bzw. Dienstleistungen zusätzliche
Nachfrage auszulösen oder einen Konkurrenzvorteil zu erreichen. Dann werden
Kernkompetenzen strategisch
bedeutsam sowie strategisch und operativ Marketing.
Maßnahme (im
Zusammenhang mit Planung)
eine Handlung oder eine als zusammengehörig verstandene Summe von Handlungen,
die der Verwirklichung von Zielen dienen soll.
Matrixorganisation
ein »Strukturtyp, bei der zwei Leitungssysteme
miteinander kombiniert werden und deshalb die Mitarbeiter in mehreren Weisungsbeziehungen
stehen, z. B. unterstellt den Leitern der - verrichtungsbezogenen - Abteilungen
Beschaffung, Produktion und Absatz und gleichzeitig den objektbezogenen Produktmanagern;
eine Form der Mehrlinienorganisation.
Maximalprinzip
Prinzip der Auswahl von Maßnahmen danach, welche bei gegebenem Aufwand
/ Kosten den größten Nutzen erreicht; »Minimalprinzip,
Optimalprinzip, Wirtschaftlichkeit
Mediation
Verfahren der Bearbeitung von Konflikten, indem die Leitung des Verfahrens einer unabhängigen, sachkundigen
und neutralen Vermittlungsperson ("Mediator/in") übertragen wird, die von allen
am Konflikt Beteiligten akzeptiert wird. Klassisches Beispiel ist die Schlichtung
in Tarifauseinandersetzungen. Ein Teil der Aufgaben entspricht der Moderation. Externer Link: Centrale für Mediation.
Mehrlinienorganisation
(-system)
ein Strukturtyp, der durch Mehrfachunterstellung
von Stellen/Dienstposten gekennzeichnet ist; Gegensatz: Einliniensystem.
Meilenstein
"ein Ereignis besonderer Bedeutung" (DIN 69 900), im Projektmanagement
ein eindeutig definiertes und überprüfbares Zwischenergebnis (Meilenstein-Inhalt),
das am Ende eines wichtigen Abschnitts (Phase) erzielt werden muss (Meilenstein-Termin).
Zusätzlich kann der Meilenstein als Sollbruchstelle definiert
werden, d. h. die Abnahme des Ergebnisses (durch den Projektlenkungsausschuss/den
Auftraggeber) ist Voraussetzung für die Fortsetzung des Projekts. »Projektcontrolling,
»magisches
Dreieck
Mengenteilung
rein quantitative Aufteilung der Aufgabe auf mehrere Aktionseinheiten,
die deshalb jeweils gleichartige Aufgaben wahrnehmen; z. B. Verteilung der Fälle
Alphabet, Aktenzeichen oder anderen Zufallskriterien. »Arbeitsteilung,
»Spezialisierung
Meta- (Metaebene, Metadaten, Metakommunikation,
Metasprache, Metasteuerung )
"reflexiv" oder selbstreferentiell, auf sich selbst angewendet, auf sich selbst
Bezug nehmend. Handeln auf der Meta-Ebene hat potenzierte Wirkung. z. B. kann
Kommunikation über Kommunikation Probleme lösen, die ohne diese Reflexion
nicht lösbar sind: die Beteiligten würden weiter aneinander vorbei
reden, in Streit geraten. Organisation der Organisation sorgt für Effektivität
der Organisationsarbeit und damit der Arbeit selbst, hat also potenzierte Wirkung.
Ohne Controlling des Controlling besteht die Befahr, dass Controlling die Fehlsteuerung
verstärkt, usw. Strategisches
Management ist im Verhältnis zu operativem Management "Meta-Management".
Mehr ...
Methodenkompetenz
Teil der Kompetenz/Befähigung von Mitarbeitern,
der (relativ) unabhängig von Fachwissen ist und sich bezieht auf die Fähigkeit,
Fachwissen zu beschaffen und zu verwerten und allgemein mit Problemen umzugehen.
Methodenkompetenz ist mitverantwortlich dafür, Fachkompetenz aufzubauen
und erfolgreich zu nutzen. Im einzelnen wird darunter verstanden z. B.:
Minimalprinzip
Prinzip der Auswahl von Maßnahmen danach, welche einen festgelegten Nutzen
mit möglichst geringen Kosten bzw. Aufwand erreicht; »Maximalprinzip,
Optimalprinzip, Wirtschaftlichkeit
Mission
der Auftrag einer Organisation
oder eines ihrer Teile, die Beschreibung ihres Zweckes, der ihre Existenz rechtfertigt.
"Mission" ist typischer Inhalt eines Leitbildes,
das heute als notwendiger Bestandteil guten Verwaltungsmanagements anerkannt
ist (Management-Instrumente im Überblick)
und zum Normativen Management gehört. "Mission"
für die öffentliche Verwaltung oft nicht (nur) die Erbringung von
Leistungen (Output), sondern die Wirkungen dieser
Leistungen (Outcome), siehe die Beispiele
von Leitbildern
Definition "Mission" der EFQM: "Eine Formulierung, die den Zweck der Organisation beschreibt; sie legt dar, warum eine Organisation oder eine Funktion existiert. Mission und Vision sind von den Führungskräften als Basis für Excellence zu erarbeiten."
Mitarbeiter / Mitarbeiterin
(CH: Mitarbeitende)
gegen Entgelt beschäftigte Personen (im Unterschied etwa zu Praktikanten/Praktikantinnen),
einschließlich der Teilzeitmitarbeiter, befristet beschäftigter Personen sowie
Beschäftigter auf Honorarbasis. Z. T. verwendet zur Abgrenzung der Gruppe von
Beschäftigten, die nicht zu definierten Funktionsebenen gehören (keine Führungskräfte,
Sachbearbeiter, Bürosachbearbeiter sind).
Mitarbeitergespräch
(Personalführungsgespräch)
1. Allgemein: Gespräch des Vorgesetzten mit einem Mitarbeiter in Wahrnehmung
seiner Personalführungsaufgabe, insbesondere zur umfassenden Erörterung der
Situation, der weiteren Entwicklung usw. 2. Im Rahmen moderner Personalführungskonzepte:
Gespräch mit dieser Funktion, das regelmäßig (mindestenst einmal im Jahr) zu
führen ist, teilweise mit definierten Inhalten, verbunden mit der Besprechung
der Erreichung der Ziele früherer und dem Abschluss neuer Zielvereinbarungen
und mit schriftlicher Dokumentation der Durchführung und der Ergebnisse. »Personalentwicklung
Mitzeichnung
Mitentscheidung aufgrund Teilzuständigkeit. Durch Mitzeichnung wird die fachliche
Verantwortung für den vertretenen Aufgabenbereich übernommen, § 15 II 4
Satz 2 GGO des Bundes. Der Mitzeichnende darf den Entwurf
nicht eigenmächtig ändern, sondern nur seine Bedenken mitteilen bzw. die Mitzeichnung
verweigern, sofern die Bedenken nicht ausgeräumt werden. »Zeichnung,
Federführung. Als Koordinationsinstrument
oft problematisch, weil sie zur "negativen Koordination" führt (Fritz W. Scharpf),
Alternativen sind Arbeitsgruppen oder bei
entsprechenden Voraussetzungen die Projektorganisation.
Mobbing
Systematisches und über längere Zeit fortgesetztes Schikanieren, Benachteiligen,
Ausgrenzen eines Einzelnen am Arbeitsplatz. Das kann bei dem/der Betroffenen
extremen Stress auslösen und schlimmstenfalls
zum Selbstmord führen. Das Wort hat derzeit Konjunktur und wird deshalb
z. T. - unrichtig - schon bei einzelnen Streitigkeiten oder persönlichen
Angriffen verwendet. Ausführlich
siehe den Beitrag von Litzcke, Sozialer
Stress durch Mobbing, 2003.
| Verwechseln Sie die Speisekarte
(das Modell) nicht mit der Wirklichkeit (den Speisen) |
Modell
ein vereinfachtes Abbild eines Ausschnittes der Wirklichkeit, z. B. das
Systemmodell. Ein für wissenschaftliche und
praktische Zwecke taugliches Modell sollte seine Bestandteile und ihr Zusammenspiel
ausreichend präzise beschreiben und in sich stimmig sein (auf gleiche Situationen
gleich reagieren), darüber hinaus seine Einordnung in größere
Zusammenhänge und die gewünschte und realistisch zu erwartende Leistung
beschreiben. Dazu gehört auch die Festlegung, ob es sich um ein Abbild
der Wirklichkeit (deskriptives) oder um ein vorschreibendes
(normatives oder präskriptives) Modell handelt,
das also beschreibt, wie Prozesse ablaufen, Menschen handeln sollten.
Beachte: Ein Modell ist immer ein vereinfachtes Abbild und nicht die Wirklichkeit selbst: Man sollte die Speisekarte nicht essen!
Moderation
nicht-direktive Leitung eines Gesprächs oder einer Verhandlung mit dem Ziel,
den Meinungs- und Willensbildungsprozess zu ermöglichen und zu fördern, ohne
inhaltlich zu steuern. Bei der Aufgabe der Streitschlichtung spricht man von
Mediation. Mehr ...
Moderator, Moderatorin
Derjenige, der die Aufgabe der Moderation wahrnimmt.
Monitor, Monitoring
systematische Beobachtung über einen bestimmten Zeitraum oder auch längerfristig/auf
Dauer, mit dem Ziel
Monitoring kann je nach Art der verwendeten Kennzahlen bzw. in Abhängigkeit von den Ergebnissen strategische oder operative Bedeutung haben. Kundenmonitore sind heute Standard in einer modernen Verwaltung. Mehr ...
| Monopole verderben
den Charakter: Ineffizienz: schlechten Leistungen bei hohen Kosten, und zum Missbrauch: Erlangung illegaler
oder illegitimer Vorteile. |
Monopol
Alleinstellung, Vorrecht, Position, in der jemand allein bestimmen kann,
unter Ausschluss von Wettbewerb. Ökonomisch
sind insbesondere das Angebots- und das Nachfragemonopol relevant. Die klassische
Monopolstellung der öffentlichen Verwaltung soll nach dem Konzept des Neuen Steuerungsmodells
(NSM) bzw. der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung
(WoV) soweit wie möglich verringert werden, wo es nicht möglich
ist, Leistungen dem Wettbewerb zu öffnen, sollen Wettbewerbssurogate wie
z. B. Benchmarking oder Qualitätswettbewerbe
verwendet werden. Der Begrenzung der negativen Wirkung der Monopolstellung dient
die Definition klarer überprüfbarer Ziele und die Transparenz nach
außen über die Erreichung der Ziele (Rechenschaftspflicht).
Motivation
1. Zustand des Bestrebens zu einem bestimmten Handeln, Ausrichtung des
Handelns; nach der psychologischen Theorie durch nicht erfüllte Bedürfnisse
verursacht; 2. die Tätigkeit des Einwirkens auf Menschen, um diesen Zustand
herbeizuführen (Beeinflussung der Leistungsbereitschaft als Teil der »Führungsaufgabe).
Online-Verwaltungslexikon - © B. Krems - 1999-2026 Online-Verwaltungslexikon
Nachhaltigkeit (engl.
Sustainability)
allgemein Dauerhaftigkeit, langfristig stabil, weil ohne Überlastung, unter
Schonung der Ressourcen und im Einklang mit dem Umfeld/der Umwelt betrieben.
Nachhaltige Entwicklung ist eine "Entwicklung, die den Bedürfnissen
der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger
Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen."
(Brundtland-Kommission 1987). Mehr ...
Netzplan
Planungs- und Darstellungstechnik für den zeitlichen Ablauf von Vorhaben und
Projekten, die insbesondere die Abhängigkeiten zwischen
den Aktivitäten abbildet und deshalb für komplexe Vorhaben und die Kapazitäts-
und Ressourcenplanung besser geeignet ist als das Balkendiagramm.
Elemente des Netzplans sind Ereignisse oder Vorgänge und die Darstellung der
Abfolge (durch Linien oder Pfeile), die exakten Daten zum Zeitablauf pro Vorgang/Ereignis
werden eingetragen, es kann der "kritische Pfad" bis zum Projektendtermin ebenso
errechnet werden wie die Auswirkung von zeitlichen Änderungen bei einzelnen
Vorgängen. Heute leicht zu handhaben mit Hilfe spezieller Computerprogramme,
in die die Daten eingegeben werden, das Programm errechnet dann die Abläufe
(einschließlich des "kritischen Pfades") und stellt sie grafisch
dar, auch als anschaulicheres Balkendiagramm.